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S C H A C H – N O T I Z E N

06.05.2013- Autor: Albrecht Beer

 

  • Andreas Zeidler Ranglisten-Erster im Geraer Schach
  • Fantastisches Saisonergebnis
  • VfL 1990 Gera III Aufsteiger
  • Mai-Schnellschachturnier in Weida

Im Thüringer Schachbund (ThSB) wurden für die in den Meisterschaftsspielen in den Spielklassen Thüringenliga und Landesklasse eingesetzten Schachfreunde die Resultate der Punktkämpfe bereits ausgewertet. Mit dem fantastischen Ergebnis von acht Siegen und nur einem Unentschieden in den neun Partien am dritten Brett der Liebschwitzer Thüringenliga-Vertretung übernimmt erstmals Andreas Zeidler mit einer aktuellen Deutschen Wertungszahl (DWZ) von 2158 Punkten die Spitzenposition in der neuen Rangliste der Geraer Schachsportler. Ihm folgen der für den SV Schott Jena in der Oberliga startende Schachfreund Dr. Peter Babrikowski (DWZ 2152) und die beiden Thüringenliga-Spieler des Schachzirkels Elstertal Langenberg, Birger Watzke (2146) und der Internationale Meister (IM) Leonid Sobolevsky (2135). Mit ihren aktuellen DWZ nehmen diese vier in der Rangliste des Schach-Bezirkes Ost (SBO) im Thüringer Schachbund derzeit die Positionen sechs bis neun ein. Die weiteren Platzierungen der Geraer Top Zwanzig per 2. Mai 2013: 5. Andreas Birke (Liebschwitz/DWZ 2121), 6. Steffen Puschendorf (Eisenbahner-Sportverein Gera/2116), 7. Frank Hermannsdörfer (Liebschwitz/2116), 8. Matthias Gläßl (ESV/2050), 9. Jerome du Maire (Liebschwitz/ 2028), 10. Frank Gerhard (Liebschwitz/2015), 11. Werner Weiß (Liebschwitz/1997), 12. Walter Etzold (Langenberg/1970), 13. Gunter Seidens (VfL 1990 Gera/1969), 14. Tim Hoffmann (ESV/1967), 15. Peter Kastner (Liebschwitz/1953), 16. Hans-Jürgen Frommelt (Langenberg/1951), 17. Maik Biel (Liebschwitz/1949), 18. Sven Richter (VfL/1937), 19. Frank Schmidt (ESV/1921) und 20. Hans-Joachim Manicke (VfL/1921). Die beiden spielstärksten Weidaer Schachfreunde sind nach wie vor André Künzel (DWZ 1907) und André Schlierf (DWZ 1886).

Im Spiellokal des VfL 1990 Gera wurden in Turnierform zwei Aufsteiger zur Schach-Bezirksklasse Ost ermittelt, die in der neuen Saison die Plätze der Absteiger TuS Osterburg Weida II und SV Blau-Weiß Bürgel einnehmen werden. Am Start waren nur die Kreisliga-Meister VfL 1990 Gera III (Kreisliga Gera /Altenburger Land), Kings Club 98 Jena II (Kreisliga Jena/Saale-Holzland-Kreis) und SV Grün-Weiß Triptis (Kreisliga Saalfeld-Rudolstadt/Saale-Orla-Kreis). Schachklub Greiz 1881 als Meister oder TSV Zeulenroda III als Zweiter der Schach-Kreisliga Greiz hatten auf die Teilnahme verzichtet. Die von der Besetzung her klar favorisierten Spieler von VfL 1990 Gera III taten sich unerwartet schwer, ihren Kampf gegen Triptis mit 4,5:3,5 Punkten zu gewinnen und gegen Jena II ein 4:4-Unentschieden zu erreichen. Auffällig war eine eklatante Schwäche in den Spielen mit den schwarzen Steinen: sechs Partien gingen verloren, eine wurde kampflos gewonnen (durch Michael Piontek) und eine sehr glücklich (durch Norbert Wilk). Mit den weißen Steinen gelangen dagegen 6,5 Punkte aus acht Partien. Daran waren Volker Schönfeld und Mannschaftsleiter Jürgen Pleyer mit jeweils zwei Siegen, Albrecht Beer mit einem Sieg und einem mannschaftsdienlichen Remis sowie Mario Seiler mit zwei Unentschieden beteiligt. Große Anerkennung gilt den Triptisern, die nach dem Ausfall von Tessa Petermann, Thüringer Meisterin in der Altersklasse „U 16“, nur sieben Spieler aufbieten konnten, diesen Nachteil aber durch großartigen Kampfgeist wettmachten. Auch ein 0:2-Rückstand im direkten Duell mit Jena II im entscheidenden Spiel um den Aufstieg wurde durch fünf erkämpfte Partiegewinne mehr als aufgeholt. Abschlussstand: VfL 1990 Gera III 3:1 Mannschaftspunkte / 8,5 Brettpunkte (Aufsteiger), GW Triptis 2:2 MP / 8,5 BP (Aufsteiger), Kings Club 98 Jena II 1:3 MP/7,0 BP.

Das traditionelle Weidaer Schnellschachturnier am 1. Mai endete mit dem Sieg von Mario Heine (4,5 Punkte) vor Robert Schumann (3,5), André Schlierf (3,5), André Künzel (3,0), Uwe Wagner (2,5), Bernd Urban (2,5), Volkhard Lehmann (2,5), Heinz Stapf (2,0) und Mihail Sokolov (1,0).

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