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S C H A C H – N O T I Z E N

23.04.2013- Autor: Albrecht Beer

 

  • Liebschwitzer Schachspieler sind wieder in der Oberliga
  • Weida steigt in die Landesklasse auf
  • Geraer Eisenbahner-Sportverein zweimal Zweiter

Die Meisterschaftskämpfe der Schachspieler im Thüringer Schachbund (ThSB) und in den Schach-Bezirken sind abgeschlossen – mit großartigen Erfolgen für die Vertretungen aus Gera und Weida.

Thüringenliga

Schachzirkel Elstertal Langenberg – SV 1861 Liebschwitz 3,5:4,5. In dem mit Spannung erwarteten Duell um die inoffizielle Geraer Stadtmeisterschaft, in dem beide Vertretungen mit ihrem bestem Aufgebot antreten konnten, gab es diese Resultate: Brett 1 Daniel Kottwitz – Jerome du Maire remis, 2 Leonid Sobolevsky – Frank Hermannsdörfer 1:0, 3 Birger Watzke – Andreas Zeidler 0:1, 4 Hans-Jürgen Frommelt – Frank Gerhardt 1:0, 5 Michael Streit – Peter Kastner remis, 6 Jürgen Streit – Werner Weiß remis, 7 Andreas Schaudin – Maik Biel 0:1 und 8 Manfred Janisch – Andreas Birke 0:1. Mit diesem knappen Sieg erkämpften die Liebschwitzer mit 17:1 Mannschaftspunkten und 48,5 Brettpunkten den Landesmeistertitel und den Aufstieg in die Schach-Oberliga Ost. Damit kehren die Geraer nach sechsjähriger Abwesenheit in die dritthöchste Spielklasse im Deutschen Schachbund (DSB) zurück, der sie schon einmal ununterbrochen elf Jahre lang angehört hatten. Andreas Zeidler erzielte mit acht Siegen und nur einem Unentschieden in neun Partien ein herausragendes Ergebnis, mit dem er nach der DWZ-Auswertung den Spitzenplatz in der Rangliste der spielstärksten Geraer Schachfreunde übernehmen wird. Langenberg beendete die Saison mit 8:10 MP/33,5 BP als Sechster.

Landesklasse

TSV Zeulenroda – Eisenbahner-Sportverein Gera 1,5:6,5. Mit Siegen von Steffen Puschendorf, Frank Schmidt, Paul Senf, Dieter Hilbig, Dr. Johannes Steinmüller und Matthias Kupper und einem Remis durch Matthias Gläßl erkämpften die Geraer den ausgezeichneten zweiten Rang, punktgleich mit dem Tabellenersten und Aufsteiger in die Thüringenliga, Erfurter Schachklub II (je 16:2 MP).

Erfurter Schachklub II – VfL 1990 Gera 6:2. Die Gastgeber wollten den Titel und die Rückkehr in die Thüringenliga unbedingt sichern und schossen deshalb „mit Kanonen auf Spatzen“: mit einem Aufgebot von drei Titelträgern und einem Wertungsdurchschnitt der acht Spieler von + 140 Punkten. Aus dieser Sicht zogen sich die Geraer mit vier Unentschieden achtbar aus der Affäre: Sven Richter (TWZ 1963) am Spitzenbrett gegen den langjährigen Bundesliga-Spieler IM Christian Troyke (TWZ 2280), Bernd Kretzschmar (1862) gegen WFM Doreen Troyke (2025) sowie Mannschaftsleiter Volker Schönfeld und Michael Piontek. VfL belegt am Ende Rang drei mit 12:6 MP und 39,0 BP.

Bezirksliga

MTV 1876 Saalfeld – TuS Osterburg 90 Weida 3,5:4,5. Die Weidaer haben es geschafft – Aufstieg in die Landesklasse! Sieben Mannschaftssiege und nur zwei Unentschieden (gegen Vizemeister Königsee und Schott Jena III) ergaben im Abschlussstand mit 16:2 MP und 43,0 BP einen minimalen Vorsprung von einem Mannschaftspunkt und einem halben Brettpunkt: Maßarbeit. Im erfolgreichen Team kamen die acht Stammspieler André Schlierf, Robert Schumann, Abteilungs- und Mannschaftsleiter André Künzel, Robert Heine, Uwe Wagner, Bernd Urban, Mario Heine und Volkhard Lehmann sowie in einer einzigen Partie Christian Koseck zum Einsatz. Die Punkte in Saalfeld holten André Künzel/1 und Bernd Urban/+ sowie André Schlierf, Robert Schumann, Uwe Wagner, Mario Heine und Volkhard Lehmann.

VfL 1990 Gera II – Schachclub Altenburg 4,5:3,5. Beide Mannschaften mussten jeweils zwei Stammspieler ersetzen. Für den VfL waren Bernd Kühnl und Albrecht Beer/je 1 sowie Thomas Walther (1819) am Spitzenbrett gegen Wolfgang Gonschorek (2067), Rüdiger Kopczak, Andreas Bäuerle, Mannschaftsleiter Roland Fietsch und Ralph Förster (je 0,5) erfolgreich. VfL wurde Fünfter.

SV Jenapharm Jena III – SV 1861 Liebschwitz II 5:3. Neuntes Spiel – neunte Niederlage: für die Geraer ist eine „Seuchen-Saison“ mit 0:18 MP / 23,5 BP endlich vorüber! Steffen Meissner besiegte seinen Gegner. Frank Heiner am Spitzenbrett, Berthold Müller, Henry Seidel und Hubert Piontek spielten unentschieden. Die Liebschwitzer werden in der Bezirksklasse um den Wiederaufstieg kämpfen.

Bezirksklasse

TSV Zeulenroda II – Eisenbahner-Sportverein Gera II 4:4. Je ein Partiegewinn – für Gera durch Peter Skibbe – und sechs Unentschieden (Dr. Rolf Küffner, Volker Stark, Andreas Binder, Maximilian Dathe, Torsten Kirschner und Kerstin Steckmann) standen am Ende im Spielbericht. Die Gastgeber durften nicht verlieren, wenn sie die Spielklasse halten wollten. Die Gäste hätten gewinnen müssen, um den eventuellen Relegationsplatz für die Bezirksliga zu verteidigen – es war spannend bis zum Schluss.

Kings Club 98 Jena – Schachzirkel Elstertal Langenberg II 4:4. Die Langenberger nutzten die Chance nicht, doch noch am Konkurrenten ESV Gera II vorbeizuziehen. Nur mit sieben Spielern angereist, verlor auch noch ausgerechnet ihr Spitzenmann Walter Etzold – seit drei Jahren unbesiegt – seine Partie. Michael Juretschke und Frank Schmidt besiegten ihre Gegner. Bernd Kertscher, Klaus Reiher, Christian Espig und Mannschaftsleiter Dr. Michael Gölles spielten unentschieden.

Hinter dem überlegenen Aufsteiger SV 1910 Kahla belegten die beiden Geraer Vertretungen punktgleich die Plätze zwei und drei: ESV II mit 12:6 MP / 39,0 BP vor SZEL II mit 12:6 MP / 37,5 BP. Sollte ein Relegationskampf stattfinden, spielen Schachclub Altenburg (Neunter der Bezirksliga) und Eisenbahner-Sportverein Gera II (Zweiter der Bezirksklasse) um den Platz in der Bezirksliga Ost.

SV Blau-Weiß Bürgel – TuS Osterburg 90 Weida II 7:1. Die Weidaer verloren auch ihr letztes Meisterschaftsspiel mit Anstand. Mit ihren Unentschieden verhinderten die beiden Jugendlichen Sebastian Schubach und Jeremy Ortlepp die „Höchststrafe“ für ihr Team, das von der ersten Partie an trotz lobenswertem Kampfgeist in der Bezirksklasse einfach überfordert war – 0:18 MP / 18,5 BP.–ab-

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